Mentoren Netzwerk

Mutmacher in den Kliniken

Mentoren sind junge Erwachsene, die als Kinder oder Jugendliche krebskrank waren und nun als Mutmacher akut erkrankten Patienten und ihren Familien in der Kinderonkologie Hoffnung vermitteln, indem sie zeigen, dass man wieder gesund werden kann.

Solche Begegnungen zwischen ehemals Erkrankten und Patienten von heute können eine sehr große Bedeutung haben, um Mut und Hoffnung zu vermitteln.

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung (DKS) sieht darin ein wichtiges Element zur Begleitung von Betroffenen. In einigen Kliniken hat sich dieses Angebot etabliert und findet in Form von regelmäßigen Treffen oder gezieltem Hinzuziehen ehemaliger Betroffener nach Bedarf statt. Im Rahmen jährlich stattfindender Mentoren Netzwerk Treffen unterstützt die DKS die Arbeit der Mentoren durch Erfahrungsimpulse und Weiterbildungsangebote zu Themen rund um die Mentorentätigkeit und bietet die Möglichkeit zur überregionalen Vernetzung. Bei Bedarf beraten wir auf Basis der bisherigen Erfahrungen neu interessierte ehemals Betroffene oder Kliniken und Elternvereine, die eine Neuinstallation von Mentoren Angeboten planen. Eine Einführung und Übersicht in die Mentorentätigkeit bietet die gemeinsame mit aktiven Mutmachern verfasste Orientierungshilfe.

Die zugrundeliegende Projektidee „Patienten helfen Patienten“ wurde als „Mentorenprogramm“ übrigens während der ICCCPO (heute CCI-Childhood Cancer International) 2004 in Oslo und 2005 in Vancouver vorgestellt und seitdem auch mit Unterstützung der Deutschen Kinderkrebsstiftung und des DLFH in Deutschland etabliert.

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