Konstruktiv mit Schuldzuweisungen umgehen

3 Tages Seminar mit Chris Paul (Fachautorin & Dozentin mit den Schwerpunkten Trauer und Krisenbewältigung)

Die Suche nach Versäumnissen bis hin zu direkten Schuldzuweisungen ist für viele Hinterbliebene ein wesentliches Element ihres Trauerprozesses. Sie fragen sich: Hätte der Tod verhindert werden können? Habe ich mich, haben andere sich falsch verhalten?

Anklagen gegen andere und Selbstbezichtigungen können mit großer Heftigkeit und Dauer auftreten, unabhängig davon, ob schuldhaftes Verhalten im juristischen oder moralischen Sinn vorliegt. Die Wut auf das Unbegreifliche findet mit den Beschuldigungen eine Richtung und das scheint sogar dann zu erleichtern, wenn Vorwürfe und Wut gegen sich selbst gerichtet werden.

Schuldvorwürfe sind oft die Spitze eines Eisberges aus intensiven Gefühlen und Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt der Weiterbildung. Sie zu erkennen, öffnet neue Möglichkeiten, auf Schuldfragen von Trauernden einzugehen.

Die Weiterbildung richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der Elternvereine und bietet Raum für fachlichen Austausch, Reflexion sowie die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz im Umgang mit Trauernden.

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Konstruktiv mit Schuldzuweisungen umgehen
Schuld, Vorwürfe und Trauer – hilfreiche Wege in der Begleitung
 
Referentin: Chris Paul
Termin: 01. bis 03. Februar 2027 (Beginn Tag 1: 14 Uhr / Ende Tag 3: 12:30 Uhr)
Ort: Geschäftsstelle der Deutschen Kinderkrebsstiftung, 53175 Bonn
Teilnahmegebühr: 300 € pro Person (inkl. Verpflegung)
Anmeldefrist: 15.12.26

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Zwei Nächte in Einzelbelegung inkl. Frühstück à 125 EURO (begrenztes Kontingent)


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