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Patiententagung des bundesweiten Behandlungsnetzwerks HIT

Beitrag vom 6. April 2016

Mittwoch 06. April 2016
Bonn/Göttingen – „Hirntumoren im Kindes- und Jugendalter“ ist das Thema der diesjährigen Tagung des bundesweiten Behandlungsnetzwerkes HIT am 15./16. April 2016 in Göttingen. Zu der zweitägigen und in dieser Form in Deutschland einzigartigen Veranstaltung der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) an der Universität Göttingen werden rund 450 Ärzte, Wissenschaftler, Dokumentare, Mitarbeiter der psychosozialen Dienste, Pflegepersonal sowie Patienten und betroffene Eltern aus ganz Deutschland erwartet. Die DKS unterstützt das HIT-Netzwerk zurzeit jährlich mit mehr als zwei Millionen Euro.

Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache im Kindes- und Jugendalter. Etwa 400 Kinder und Jugendliche erkranken pro Jahr in Deutschland an einem Hirntumor. Trotz aller erreichten, teils erheblichen Fortschritte in Diagnostik, Behandlung und Forschung sind Hirntumoren noch immer die häufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen bei Kindern.

Schwerpunkte des diesjährigen Programms bilden die Themenbereiche Neuropsychologie und Nachsorge, Epidemiologie der Hirntumorerkrankungen bei Kindern, Vergleich aktueller Bestrahlungskonzepte sowie schulische und berufliche (Re-)Integration. Mit der Tagung, die Patienten und Eltern einen offenen Dialog mit Experten der Kinderkrebsheilkunde ermöglichen soll, wird eine Reihe von Studientagungen und Treffen aller an der Behandlung pädiatrischer Hirntumorpatienten beteiligten Experten und Kliniken fortgesetzt.

Die Tagung findet unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. med. Christof Kramm, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Abteilung Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Universitätsmedizin Göttingen, statt.

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