25. Regenbogenfahrt am Sonntag in Aachen gestartet

25. Regenbogenfahrt am Sonntag in Aachen gestartet

Sonntag 20. August 2017

Start zur 25. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen schickte Prof. Dr. Hanjo Allinger zusammen mit dem achtjährigen Kilian die Regenbogenfahrer auf die einwöchige Reise. Der Deggendorfer Volkswirtschaftler initiierte vor 25 Jahren die erste Regenbogenfahrt.

Aachen  - Die 25. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) ist am Sonntag in Aachen gestartet. „Ich wünsche den Regenbogenfahrern bei ihrer Mission eine unfallfreie Tour. Bringt viel von eurem Optimismus und eurer Zuversicht mit zu den Kindern, die ihr besucht“, gab der DKS-Vorsitzende, Benedikt Geldmacher, den 45 Radlern mit auf dem Weg zu der einwöchigen Tour, die diesmal bis nach Koblenz führt. Schirmherrin der Veranstaltung, bei der traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht werden, ist die Kapitänin der Deutschen Hallenhandballnationalmannschaft, Anna Loerper.  

„Dass sich die Regenbogenfahrt einmal zu einem solch tollen Ereignis entwickelt, habe ich gehofft, aber nie zu glauben gewagt, sagte Prof. Dr. Hanjo Allinger beim Start vor der Universitätsklinik in Aachen. Der Deggendorfer Volkswirtschaftler initiierte vor 25 Jahren die erste Regenbogenfahrt.

Bereits vor dem Start hatten die Regenbogenfahrer die kinderonkologische Station des Klinikums besucht. „Für die Kinder auf Station und auch für mich war das heute ein ganz besonderes Ereignis“, betonte der Leiter der Klinik für Pädiatrische Onkologie, Prof. Dr. Udo Kontny. „Euer Engagement ist außergewöhnlich und wichtig - für die kleinen Patienten ebenso wie für ihre Eltern“, sagte der Mediziner.  

Von Aachen führt die Strecke über Köln, Bonn, Sankt Augustin, Siegen, Gießen, Frankfurt, Mainz und Bingen bis zum Ziel nach Koblenz. Mit rund 600 Kilometern wartet auf die Teilnehmer, die alle im Kindes- und Jugendalter an Krebs erkrankt waren, bei der einwöchigen Tour wie in den Vorjahren eine Marathon-Distanz, bei der diesmal elf kinderonkologische Kliniken und Behandlungszentren besucht werden.

Dabei geht insbesondere darum, den akut erkrankten Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen. Auf der Wegstrecke werden die Radler wieder von zahlreichen Städten und Gemeinden sowie den regionalen Elternvereinen empfangen.