Survivor-Sprechstunde Tübingen

Man weiß, dass die intensive Behandlung aus Chemotherapie, Bestrahlung, chirurgischen Operationen, Stammzelltransplantation(en) und Immuntherapien physische und psychische „Narben“ hinterlässt. Einige dieser therapieassoziierten Spätfolgen können auch Jahre und Jahrzehnte nach Ende der Krebstherapie auftreten. Diese Spätfolgen können den ganzen Körper betreffen, zum Beispiel das Herz, die Haut, das Gehör, aber auch die Psyche. In der 2. oder 3. Lebensdekade kommen öfters Fragen zum Kinderwunsch auf. Neben der körperlichen Bewältigung einer Krebserkrankung und deren häufig jahrelanger Behandlung spielt die seelische Bewältigung der Diagnose und der vielen belastenden Situationen während der Therapie eine extrem wichtige Rolle für Kinder, Jugendliche und deren Angehörigen.

Da die Fragen und Probleme sehr individuell sind, ist es wichtig, einen genauen Blick darauf zu werfen. In unserer Survivorsprechstunde möchten wir eine individuelle Beratung anbieten und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erschließen. Rechtzeitig erkannte Folgeerkrankungen können meistens gut behandelt werden, sodass eine Früherkennung besonders wichtig ist.

Informationsmaterial

Kontakt

Wer Interesse an einer Beratung in der Survivor-Sprechstunde hat, darf sich gerne jederzeit wenden an:

Dr. med. Sebastian Michaelis (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin) sebastian.michaelis@med.uni-tuebingen.de

Thomas Bäumer (pädiatrischer Psychoonkologe und Familientherapeut des Psychosozialen Dienstes der Kinderklinik Tübingen) thomas.baeumer@med.uni-tuebingen.de

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