Datenschutz – Patienteninformation

Wir nehmen den Schutz Ihrer Daten ernst

Wir, die Deutsche Kinderkrebsstiftung, nehmen den Schutz personenbezogener Daten und deren vertrauliche Behandlung sehr ernst. Wir informieren Sie daher hiermit über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, wenn Sie sich primär telefonisch oder per E-Mail an unsere Patientenberatung wenden und die Ihnen diesbezüglich zustehenden Rechte. Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzrechts, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend „DSGVO“) und des Bundesdatenschutzgesetzes („BDSG“).

1. Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ist:

Deutsche Kinderkrebsstiftung
Geschäftsführung: Herr Jens Kort
Adenauerallee 134
D-53113 Bonn
Tel.: + 49 (0)228-68 84 60
Fax: +49 (0)228-68 84 644

2. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie wie folgt:
Herr Florian Reichert
Scheja und Partner Rechtsanwälte mbB
Adenauerallee 136
53113 Bonn
Deutschland
Tel.: (+49) 0228-227 226 0
https://www.scheja-partner.de/kontakt/kontakt.html
www.scheja-partner.de

Gegenstand des Datenschutzes sind personenbezogene Daten. Dies sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (sog. betroffene Person) beziehen. Hierunter fallen z.B. Angaben wie Name, postalische Adresse, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Besonderen Schutz genießen dabei Gesundheitsdaten als sog. besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO.

Im Rahmen der Patientenberatung verarbeiten wir nur diejenigen personenbezogenen Daten von Ihnen, die Sie uns im Rahmen der Beratung zu Ihrem Anliegen mitteilen. Dies können im Einzelnen insbesondere sein: Gesundheitsdaten; Kontaktdaten einschließlich Ihres Namens, Ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer; sonstige erforderliche Notizen zu Ihrem Anliegen. Eine Dokumentation der Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt nicht. Grundsätzlich bitten wir Sie darum, davon abzusehen, uns Informationen/Dokumente ungefragt (bspw. per Post oder E-Mail) zukommen zu lassen.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, wenn Sie sich an unsere Patientenberatung wenden:

1. Datenverarbeitung zu Zwecken der Durchführung des Beratungsgesprächs
Wenn Sie sich an uns wenden, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich im dafür erforderlichen Maß, um Ihnen bestmöglich im Rahmen unserer Beratung weiterhelfen zu können (bspw. Empfehlungen und Kontakte zu möglichen behandelnden Ärzten/Kliniken oder Interessensgruppen).
Gesundheitsdaten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO (bspw. Angaben zum Krankheitsbild und -verlauf) verarbeiten wir nur im erforderlichen Rahmen und ausschließlich auf Grundlage von § 22 Abs. 1 Nr. 1 b) BDSG i.V.m. Art. 9 Abs. 2 h) DSGVO als spezieller gesetzlicher Legitimation. Soweit es sich nicht um Gesundheitsdaten handelt, erfolgt die Datenverarbeitung hingegen auf Basis des Art. 6 Absatz 1 Buchstabe b) DSGVO zum Zwecke der Durchführung des Beratungsvertrags mit Ihnen, auch wenn ein solcher nicht formell geschlossen wird.
Soweit überhaupt im Rahmen des Beratungstelefonats erhobene personenbezogene Daten erfasst werden, werden diese unverzüglich nach Abschluss einer Beratung (im Normalfall nach dem/den Telefonat(en)) unwiederbringlich vernichtet bzw. gelöscht. Nicht angefragte personenbezogene Daten, z.B. Dokumente in E-Mails wie Krankenakten, löschen/vernichten wir unverzüglich nach Eingang bei uns und speichern diese nicht in unseren Systemen. Wir bitten Sie daher darum, davon abzusehen, uns solche Informationen/Dokumente ungefragt zukommen zu lassen.
2. Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen
Soweit erforderlich, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, die nicht erkennbar Gesundheitsdaten sind, ebenfalls zur Wahrung unserer berechtigten Interessen, und zwar nur dann, wenn wir nach Abwägung unserer Interessen an der Durchführung der Verarbeitung mit Ihren möglicherweise entgegenstehenden Interessen, Grundrechten und -freiheiten davon ausgehen, dass unsere Interessen überwiegen. Dies kann in folgenden Fällen insbesondere zutreffen: Schutz und Sicherheit von IT- und Telekommunikationsressourcen. Unsere berechtigten Interessen liegen hierbei in der Verfolgung der vorgenannten Zwecke. Die Datenverarbeitung erfolgt dabei auf der Basis des Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO. Wir löschen die Daten, wenn sie für die von uns verfolgten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und keine anderweitige Rechtsgrundlage eingreift.

Wir verarbeiten ausschließlich personenbezogenen Daten, die wir im Rahmen unserer Beratung direkt von Ihnen selbst erhalten.

Wir verwenden weder eine automatisierte Entscheidungsfindung noch ein Profiling gemäß Art. 22 DSGVO.

Innerhalb unseres Unternehmens haben auf Ihre personenbezogenen Daten nur solche Abteilungen und die dort tätigen Mitarbeiter Zugriff, die einen solchen Zugriff zur Erfüllung ihrer Funktionen oder Aufgaben zwingend benötigen. Wir setzen im Rahmen der Beratung ausschließlich Ärztinnen/Ärzte oder sonstige Personen ein, die einer entsprechenden Geheimhaltungspflicht unterliegen.
Wir geben Ihre personenbezogenen Daten an externe Empfänger nur dann weiter, wenn dafür eine gesetzliche Rechtfertigung besteht oder Sie darin eingewilligt haben. Externe Empfänger können insbesondere sein:
• Auftragsverarbeiter: Dienstleister, die mit der Wartung unserer IT-Systeme betraut sind. Diese Auftragsverarbeiter werden von uns sorgfältig ausgewählt und regelmäßig überprüft, um sicherzugehen, dass Ihre personenbezogenen Daten in guten Händen sind. Die Dienstleister dürfen Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich zu den von uns vorgegebenen Zwecken verarbeiten.

Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten in Drittländer findet im Rahmen der Patientenberatung nicht statt.

Die Speicherdauer Ihrer personenbezogenen Daten entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Kapitel zur Datenverarbeitung unter Ziff. IV.

Ihnen stehen folgende Rechte bezüglich der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu:

1. Auskunftsrecht
Sie haben das Recht, von uns eine Bestätigung darüber zu erhalten, ob wir personenbezogene Daten über Sie verarbeiten oder nicht. Sollte dies der Fall sein, haben Sie das Recht auf Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten und auf weitere Informationen bezüglich der Verarbeitung.

2. Berichtigungsrecht
Sie haben das Recht, die Berichtigung Ihrer unrichtigen personenbezogenen Daten zu verlangen und unvollständige personenbezogene Daten vervollständigen zu lassen.

3. Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“)
Unter bestimmten Umständen haben Sie das Recht, von uns die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Dieses Recht besteht beispielsweise, wenn die personenbezogenen Daten für die Zwecke, für die sie erhoben oder anderweitig verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig sind oder wenn die personenbezogenen Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden.

4. Einschränkung der Verarbeitung
Unter bestimmten Umständen haben Sie das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. In diesem Falle speichern wir nur diejenigen personenbezogenen Daten, für die Sie eine Einwilligung erteilt haben oder für die die DSGVO eine Verarbeitung erlaubt. Beispielsweise können Sie ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung haben, wenn Sie die Richtigkeit Ihrer personenbezogenen Daten bestritten haben.

5. Datenübertragbarkeit
Sofern Sie uns personenbezogene Daten auf Basis eines Vertrages oder einer Einwilligung bereitgestellt haben, können Sie bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen verlangen, dass Sie die von Ihnen bereitgestellten personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format erhalten oder dass wir diese an einen anderen für die Verarbeitung Verantwortlichen übermitteln.

6. Widerspruchsrecht
Einzelfallbezogenes Widerspruchsrecht
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f) DSGVO (Datenverarbeitung aufgrund einer Interessensabwägung) erfolgt, Widerspruch einzulegen. Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

7. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Darüber hinaus steht Ihnen das Recht zu, Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde einzureichen, wenn Sie der Meinung sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen geltendes Recht verstößt. Sie können sich hierzu insbesondere an die Datenschutzbehörde wenden, die für Ihren Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder den Ort eines mutmaßlichen Verstoßes zuständig ist oder an die für uns zuständige Datenschutzbehörde. Letztere ist: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf, Tel.: 0211/38424-0, Fax: 0211/38424-999, E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de

Bei Fragen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten oder zur Geltendmachung Ihrer in Ziff. XI. Nr. 1 bis 6 genannten Betroffenenrechte können Sie sich unentgeltlich mit uns in Verbindung setzen. Bitte nutzen Sie unsere Kontaktdaten unter Ziff. I. Nr. 1.

Bei Fragen zu diesem Dokument können Sie sich zusätzlich an info@kinderkrebsstiftung.de wenden.

Stand: 20.10.2021

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