Die Zustiftung

Wie jede gemeinnützige Stiftung benötigt die Deutsche Kinderkrebsstiftung Zuwendungen von privater Seite. Zustiftungen haben einen beachtlichen Vorteil: Sie erweitern das Kapital der Stiftung und vergrößern damit die Möglichkeiten, krebskranken Kindern und deren Familien zu helfen sowie die Erforschung bösartiger Erkrankungen im Kinderalter voranzutreiben. Zustiftungen helfen langfristig.

Das zugeführte Vermögen wird gewinnbringend angelegt. Das Stiftungskapital darf als finanzielles Fundament nicht ausgegeben werden. Für die satzungsmäßigen Ziele der Stiftung dürfen nur die Erträge eingesetzt werden. Auf diese Weise trägt eine Zustiftung Jahr für Jahr aufs Neue dazu bei, die Hilfsangebote der Stiftung kontinuierlich sicherzustellen.

Zustiftungen leisten können sowohl natürliche als auch juristische Personen. Sie kommen damit in den Genuss der steuerlichen Vorteile, die der Gesetzgeber für diese Fälle vorsieht, ganz gleich ob Geldbeträge gestiftet wurden oder Sachwerte, also zum Beispiel Wertpapiere oder Immobilien. Und für Spenden in den Vermögensstock einer Stiftung wie der Deutschen Kinderkrebsstiftung können bis zu 1.000.000 Euro steuerlich geltend gemacht werden.

Stiftungsdarlehen

Eine flexible Variante, Hilfe zu leisten und zugleich eigene Liquiditätsreserven zu sichern, bietet das Stifterdarlehen. Es eröffnet die Möglichkeit, die Arbeit der Deutschen Kinderkrebsstiftung zu unterstützen, ohne das eingesetzte Vermögen zu übereignen.

Vielmehr wird die entsprechende Summe der Stiftung als zinsfreies Darlehen überlassen. Die Stiftung legt das Geld in risikoarmen Formen am Kapitalmarkt an und kann die Erträge voll und ganz für ihre Projekte einsetzen, da die Deutsche Kinderkrebsstiftung von der Körperschaftssteuer befreit ist und somit für die Zinserträge keine Steuern anfallen.

Selbstverständlich werden die Modalitäten der Darlehensgewährung und Rückzahlung vertraglich geregelt. Ein Stifterdarlehen kann jederzeit in eine Zustiftung oder Schenkung umgewandelt werden, zum Beispiel auch bei einer späteren Nachlassregelung. Da die Stiftung als gemeinnützig anerkannt ist, entfällt in einem solchen Fall sogar die Erbschaftssteuer. Bei einer früheren Umwandlung in eine Zustiftung oder Schenkung gelten die jeweiligen, vorteilhaften Steuerbestimmungen.