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Wichtige Hoffnungszeichen
Bonn/Erfurt - Am kommenden Samstag (21. August) startet auf dem Domplatz in Erfurt die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Etappenziele bei der 18. Auflage der traditionellen Fahrradtour ehemaliger junger Krebspatienten sind in diesem Jahr unter anderem Jena, Halle, Magdeburg, Wolfsburg, Braunschweig, Hannover und Nienburg. Die Schlussetappe führt dann am 28. August nach Bremen. Den Startschuss zur Regenbogenfahrt gibt die ehemalige Eisschnellläuferin und Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms. Unterstützt wird die Regenbogenfahrt erneut vom Reifenhersteller Schwalbe, vom RadClub Deutschland sowie von der Barmer GEK.
Während der einwöchigen rund 600 Kilometer langen Tour werden an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen der Kliniken besucht. Dabei geht es den 40 Teilnehmern der Fahrt darum, den krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen und danach in das normale Alltagsleben zurückzukehren. „Der Umgang mit Krebserkrankungen ist leider immer noch vielfach von Angst, Ablehnung und Unsicherheit geprägt. Das bekommen gerade die jungen Patienten zu spüren – sei es in Schule, im Freundeskreis oder später im Beruf. Da gibt es noch erheblichen Aufklärungsbedarf“, so Ulrich Ropertz, Vorsitzender der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Erstmals wurde die Regenbogenfahrt 1993 in Hannover gestartet. Die Wegstrecke führte die 17 jungen Teilnehmer damals unter dem Motto „Fahrt auf dem Regenbogen – für Hoffnung auf Heilung bei Krebs“ von der niedersächsischen Landeshauptstadt nach Dresden. Das positive Echo, das die Jugendlichen damals erfuhren, prägt bis heute die seither jährlich stattfindende Tour.
Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe - Aktion für krebskranke Kinder e.V. (DLFH)“ gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 74 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien.



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