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Regenbogenfahrt am Wochenende in Bielefeld gestartet

 

21.08.12

Bielefeld   - Die 20. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung hat  am Samstag in Bielefeld begonnen. „Das mit dieser Tour verbundene Zeichen der Hoffnung, das den krebskranken Kindern und deren Familien in ihrer schwierigsten Zeit gegeben wird, aber auch das wichtige Engagement aller Teilnehmer verdient wirklich jede Unterstützung“, gab Bundestagspräsident Norbert Lammert in seinem Grußwort den 40 ehemaligen jungen Krebspatienten mit auf den Weg zu der einwöchigen Fahrradtour. Lammert hat die Schirmherrschaft über die Jubiläumstour übernommen, bei der traditionell an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder besucht werden.  
„Ihr Engagement ist für mich schlichtweg überwältigend“, so  Bielefelds Bürgermeister Detlef Helling beim offiziellen Startschuss. „Ihre Botschaft, die sie betroffenen Kindern bringen, kann gar nicht hoch genug bewertet werden.“ Der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Ulrich Ropertz, betonte, er sei fasziniert und stolz auf das, was die Regenbogenfahrer seit 20 Jahre leisteten. Es gebe keine besseren und vor allem glaubwürdigeren Botschafter. Bereits vor dem Start hatten die 40 Regenbogenfahrer die kinderonkologische Station der Klinik in Bielefeld besucht.
Etappenziele sind unter anderem Münster, Datteln, Dortmund, Herdecke, Essen, Duisburg, Krefeld, Düsseldorf, Wuppertal, Reichshof, Sankt Augustin und Köln. Die Schlussetappe führt am 25. August nach Bonn, wo am Sitz der Deutschen Kinderkrebsstiftung die Regenbogenfahrt als herausragendes Projekt 2012 im gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet wird.

Während der einwöchigen mehr als 600 Kilometer langen Tour werden an der Wegstrecke liegende Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen der Kliniken besucht. Dabei geht es den 40 Teilnehmern der Fahrt darum, den krebskranken Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren,  dass nach einer Krebserkrankung sportliche Höchstleistungen möglich sind. Aus eigener Erfahrung wissen die Teilnehmer nur zu gut, wie wichtig Hoffnungszeichen sind, um die schwierige Zeit der Therapie besser zu überstehen.

Auf der Wegstrecke werden die Fahrer wieder von zahlreichen Städten und Gemeinden sowie den regionalen Elternvereinen empfangen. Veranstalter der Regenbogenfahrt ist die Deutsche Kinderkrebsstiftung. Die überwiegend aus Spenden finanzierte Organisation, die vom Dachverband der „Deutschen Leukämie-Forschungshilfe  - Aktion für krebskranke Kinder e.V. (DLFH)“ gegründet wurde, steht krebskranken Kindern und ihren Familien mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich dafür ein, dass Heilungschancen, Behandlungsmethoden und Lebensqualität krebskranker Kinder ständig weiter verbessert werden. DLFH und Deutsche Kinderkrebsstiftung sind autorisierte Interessenvertretung von 72 Elternvereinen in Deutschland sowie der betroffenen Familien. Unterstützt wird die Regenbogenfahrt erneut vom Reifenhersteller Schwalbe, vom RadClub Deutschland, dem Sportartikelhersteller Ortlieb sowie von der Barmer GEK.

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