Mentoren

Mentorenkontakte & Mentoren-Projekt

Mentorenkontakte

Zu den Mentorenkontakten

Patienten helfen Patienten - ein Selbsthilfeprojekt

Mentorentraining

Jugendliche und junge Erwachsene erkranken sehr selten an einer Krebserkrankung. Deshalb sind sie im Krankenhaus häufig die einzigen Patienten ihres Alters mit einer bösartigen Erkrankung und haben keinen Kontakt zu gleichaltrigen Krebskranken. Diese Situation kennen ehemalige junge Krebskranke ganz genau und wollen helfen.

In Kooperation zwischen ihnen, der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe und der Deutschen Kinderkrebsstiftung wurde deshalb das Mentoren-Projekt gestartet, mit dem Ziel, Kontakte zwischen den Betroffenen zu erleichtern und aufzubauen. Mittlerweile sind an verschiedenen Kliniken Mentoren aktiv, die an den Mentoren-Workshops teilgenommen haben. Informationen zu den Standorten über die unten aufgeführten Kontakte.

Was versteht man unter Mentor

Der Begriff des „Mentors“ stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie, gemeint ist damit ein älterer, erfahrener Unterstützer oder Lehrer. Heute versteht man darunter einen erfahrenen Ratgeber oder Berater, der einer anderen Person in einer bestimmten Situation helfend zur Seite steht. Der „Mentor“ hat seine Erkrankung schon hinter sich, ist sozusagen „erfahrungsreicher“ und kann mit seinem Wissen und seiner Erfahrung andere junge Patienten unterstützen.

Vorbereitung auf die Mentoren-Tätigkeit

In Workshops werden ehemalige krebskranke junge Erwachsene als „Mentoren“ ausgebildet. Dabei lernen sie Techniken der Gesprächsführung kennen und werden auf schwierige Gesprächssituationen vorbereitet. Die Grenzen der Mentorentätigkeit werden besprochen, denn Mentoren sind keine Therapeuten, sondern im Rahmen der Selbsthilfe tätig. 

Ziele des Projekts

  • Persönlicher Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen
  • Vermittlung von Hoffnung und Mut 
  • Information zu Angeboten für Jugendliche und junge erwachsene Krebskranke, wie z. B. Junge-Leute-Seminar, Regenbogenfahrt, Campfreizeiten im Waldpiraten-Camp, regionale Netzwerke und Gruppen, Ratgeber, Bücher und Internet-Adressen

Wer kann MentorIn sein?

  • Ehemalige Krebspatienten
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Die Krebstherapie ist seit zwei Jahren beendet
  • Teilnahme am Mentoren-Workshop zur Vorbereitung auf die Tätigkeit
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Kontakten
  • Ehrenamtliche Aufgabe

Leitlinien für MentorInnen

Für die Arbeit der Mentoren sind Leitlinien entwickelt worden.
Diese beinhalten, dass Mentoren mit der Klinik, deren psychosozialem Dienst und/oder der regionalen Elterninitiative zusammen arbeiten, sie ein Training zur Kommunikationsform „Aktiv zuhören“ absolviert haben, und absolute Verschwiegenheit über die Inhalte der Gespräche einhalten. Mentoren geben grundsätzlich keine  allgemeinen medizinischen Ratschläge, sondern können über ihre eigenen Erfahrungen berichten.

Termine Mentorentraining

Mentorentraining - Aktion „Patienten helfen Patienten“

17. bis 19. April 2015 (Einstiegsseminar)

13. bis 15. November 2015 (für bereits aktive Mentoren)

Kontakt: Karla Wieland (Koordination)


Patientenvertreterinnen:

Maren Bösel

Dorothee Schmid

Meike Ehrlich