Förderschwerpunkte

Förderschwerpunkte der Deutschen Kinderkrebsstiftung:

Multizentrische Therapieoptimierungsstudien

Für jede Tumorart gibt es eine Studienzentrale, die beratende Funktionen ausübt, Daten auswertet und die jeweiligen Behandlungspläne den neuesten Erkenntnissen anpasst, damit alle teilnehmenden Behandlungszentren sich danach richten können und die Kinder immer eine aktuelle Therapie erhalten. Studien, die sich der Behandlung von Hirntumoren widmen, bilden im Rahmen des Verbundprojektes Behandlungsnetzwerk HIT einen Förderschwerpunkt der Deutschen Kinderkrebsstiftung. Denn unter den betroffenen kleinen Patienten gibt es viele Sorgenkinder, und zur Verbesserung ihrer Situation muss noch besonders viel getan werden.

Patientenorientierte klinische Forschungsprojekte

Hierunter fallen z. B. Studien, in denen völlig neue Behandlungsansätze entwickelt werden, aber auch Untersuchungen, die sich mit den Nebenwirkungen und Spätfolgen bestehender Behandlungskonzepte beschäftigen, sowie Projekte aus dem Bereich der psychosozialen Versorgung krebskranker Kinder und ihrer Familien. Besonderes Gewicht liegt hier auf der Erforschung von Krankheitsbildern oder -stadien, für die bislang noch keine guten Heilungsaussichten bestehen.

Qualitätssicherung und Strukturoptimierung

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt die Zusammenarbeit der Ärzte für Kinderkrebsheilkunde in der deutschen Fachgesellschaft GPOH sowie die gemeinsamen Aktivitäten der psychosozialen Dienste in der pädiatrischen Onkologie PSAPOH. Dadurch entsteht ein Erfahrungsnetzwerk, von dem alle betroffenen Kinder profitieren.

Weiterhin wird zum Beispiel die Arbeit zentraler Einrichtungen, wie z. B. von Referenzlaboren oder Tumorregistern, die bundesweit allen Kinderkrebszentren zur Verfügung stehen, durch Mittel der Kinderkrebsstiftung ermöglicht.
Zu diesem Bereich gehört auch die Entwicklung von EDV-Lösungen, die für einen schnellen und sicheren Datentransfer zwischen den Behandlungszentren, Studienzentralen und Referenzeinrichtungen sorgen, damit wichtige Erkenntnisse allen betroffenen Kindern zugute kommen.